Wir in München sind schon besonders priviligiert. Wir haben in beinahe jedem Stadtteil ein Feinkostgeschäft, wo wir auf unsere Kosten kommen, wenn wir besonderes suchen. Aber da wäre noch der Viktualienmarkt. Ein Spaziergang über den Viktualienmarkt lohnt sich für alle mal. Wir entdecken hier Dinge, denen wir noch nie im Leben begegnet sind. Und das inspiriert.

Wenn wir uns vom Marienplatz nähern, entdecken wir auf der rechten Seite erstmal eine Metzgerei nach der anderen. Auf der nördlichen Seite sehen wir erstmal einen Spezialitätenanbieter, der seinen Namen teuer von einer Münchner Familie erkauft hat. Aber dieser Name ist genial. Er verkauft an einem kleinen Stand Thüringer und Rotbratwürste, diese sind ein willkommener Snack für viele Passanten. Dann weiter gibt es wieder eine Spazialitätenmetzgerei, die Putenerzeugnisse vom Land anbieten. Und nicht zu vergessen, eine großartige Bäckerei mit ihrem ökologischen Brot. Diese gibt es seit sage und schreibe dem 13. Jahrhundert und das Brot in seiner Vielfalt ist einmalig. Dieses Brot hält im Gegensatz zu anderen Brotsorten einige Tage seine Frische. Wenn man es in den Froster tut, hat man noch länger was von seiner Frische. Aber das Entscheidende ist das mannigfaltige Angebot, es gibt nichts, was es nicht gibt und allles ist hervorragend.

Setzt man den Spaziergang fort über den Viktualienmarkt, entdeckt man mehrere Fischgeschäfte. Diese locken mit frischem Fisch und Meeresfrüchten, außerdem bieten sie dem hungrigen Flanierer ein unwiderstehliches Angebot an belegten Fischsemmeln. Man tut sich wirklich schwer, ohne zuzugreifen daran vorbeizugehen. Man kann sich auch hinsetzen und etwas aus der Küche warm genießen. Die Fischsuppe ist legendär und das Dutzend Austern ist für Liebhaber ein Muß.

Dann gibt es hier noch ein paar Stände, die sich auf Gewürze und eingelegtes Gemüse spezialisiert haben. Selbstverständlich sind die Salzgurken zu erwähnen, die viele bereits sofort verzehren, ohne sie nach Hause tragen zu müssen. Die Gewürze sind ausgesprochen frisch wie alles auf dem Viktualienmarkt. Nicht zu vergessen sind die vielen Käseständer, wo einem schwindling wird angesichts des enormen Angebots. Rohmilch-, Ziegen- und Kuhmilchkäse wetteifern beim Betrachter um ihre Gunst. Man kann nach Herzenslust aus allen Gebieten Europas einen Käse auswählen.

Ja unerwähnt bleiben dürfen nicht die Obst- und Gemüsehändler, die jeden Tag in der Großmarkthalle das Frischeste und der Saison entsprechend Aktuellste aussuchen. Sie sind das Rückgrat des Viktualienmarkts.

Dann wäre da noch der schöne schattige Biergarten unter den alten Kastanienbäumen. Man sitzt gemütlich unter dem traditionellen Maibaum und etlichen Kastenienbäumen geschützt vor der Tageshitze und genießt seine frisch gezapfte kühle Mass. Dabei triftt man auf andere Flanierer, die den Viktualienmarkt im Herzen München lieben und die einmalige Atmosphäre genießt.

Für Genießer ist der Viktualienmarkt so etwas wie Mekka für die Moslems. Man pilgert förmlich hierher, wenn man etwas Besonderes kaufen möchte.

Und einmal im Jahr, in der fünfte Jahreszeit, verwandelt sich der Viktualienmarkt zum einem Treffpunkt der Faschingsfans. Die ausgesuchten Marktweiber verkleiden sich dann und schwingen das Tanzbein und jeder Normalsterblicher nuckelt an seinem Glas und versucht, die Pappnase nicht zu verlieren.

Text: Gedanken zum Viktualienmarkt -
30.5.2009 – isaki









Es muss nicht immer ein Restaurant sein, wenn uns der Hunger packt und der Magen sich zusammenzieht. Schnell und günstig kann man in einem Imbiss essen. Ob wir in der Mittagspause vom Büro etwas abschalten wollen oder wenn wir gerade in der Stadt unterwegs sind und keine Zeit haben, zu Hause zu essen. Es muss nicht immer die berühmte Currywurst sein oder der Döner in einer überdimensionierten Semmel.

Es gibt auch Imbissstuben, die abwechslungsreiche Menüs für wenig Geld bieten. Da kann man dann ein komplettes Essen bekommen mit Salatbeilage, Fleisch und Reis oder Kartoffeln. Der Koch, der nur mittags im Haus bruzelt, zaubert dann Gerichte wie in einem Restaurant auf den Tisch. Da wäre der Klassiker schlechthin Schnitzel mit Pommes, aber auch Semmelknödel mit Pfifferlingen sind während der Pilzsaison zu finden.

In einem Imbiss wird man prompt bedient und die Preise sind viel moderater als in einer Gaststätte. Es wäre wünschenswert, wenn noch mehr Imbisse mit einer ansprechenden täglich wechselnden Karte aufmachen würden. Es kann doch nicht sein, dass man sich nur von Würsteln und Döner ernährt.

(c) 9.2009 sprachs: ISA Textlieferei









Mit der jahrzehntelangen Ruhe im Untergrund ist es vorbei;  jetzt wird das Handy auch im Untergrund klingeln. Die MVG und die vier Netzbetreiber Vodafone, T-Mobile, EPlus und Telefónica O2 Germany gaben am 8.9.2009  im U-Bahnhof Marienplatz grünes Licht für die offizielle Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe.

Das so genannte Kernnetz umfasst Münchens wichtigste U-Bahnstationen und Umsteigeknotenpunkte in der Innenstadt, nämlich Marienplatz, Odeonsplatz, Karlsplatz (Stachus), Hauptbahnhof und Sendlinger Tor sowie den Oktoberfest-Bahnhof Theresienwiese. Versorgt werden außerdem die insgesamt rund 4,5 km langen
Tunnelstrecken zwischen diesen U-Bahnhöfen. Der Einbau der Sende- und Empfangsanlagen hatte im Mai 2009 begonnen. 29 Antennen und sieben Verstärkereinheiten sorgen im Kernnetz für einen störungsfreien Empfang für die Kunden aller Netzbetreiber.

Das Netz wird zügig ausgebaut – bald wird es überall möglich sein, im U-Bahn Untergrund zu telefonieren.

Quelle: http://www.mvg-mobil.de









Dieses BLOG enthält u.U. Neuigkeiten oder Boshaftigkeiten – auf alle Fälle sind hier – in baldiger Zukunft – Bilder und Texte rund um München zu finden und wie könnte es anders sein, natürlich auch Empfehlungen zu anderen Webseiten.

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